Pressemeldung

06.05.2016 – Kategorie: Pressemitteilungen

ZUFRIEDENSTELLENDES ERGEBNIS TROTZ SCHWIERIGER RAHMENBEDINGUNGEN

Jan J. Schmidt-Krayer, geschäftsführender Gesellschafter

Der Lindlarer Edelstahlspezialist Schmidt + Clemens (S+C) präsentierte heute seine Unternehmenszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Umsatz der Unternehmensgruppe konnte trotz fallender Rohstoffpreise um fünf Prozent auf 291,0 Mio. Euro gesteigert werden.

Der Trend der vergangenen Jahren setzte sich auch in 2015 weiter fort: Gewinne erwirtschaftet die Unternehmensgruppe ausschließlich im Ausland. Die spanische Tochtergesellschaft Schmidt-Clemens Spain, das neue Werk in Malaysia und die tschechische Gesellschaft S+C Alfanametal trugen positiv zum Ergebnis bei. „Massiv steigende Lohnkosten, hohe Steuern und Abgaben sowie weiter steigende Energiekosten sind ausschlaggebend dafür, dass wir in Deutschland nur noch Erhaltungsinvestitionen tätigen“, betont der geschäftsführende Gesellschafter, Jan Schmidt-Krayer. „Der überwiegende Teil unserer Investitionen geht in unsere ausländischen Tochtergesellschaften. Politik und Gewerkschaften scheint dies gleichgültig zu sein“.

Die Schuldenkrise im Euroraum, stark fallende Rohstoffpreise, sowie bedeutende Investitionskürzungen in der Öl- und Gasindustrie haben das vergangene Geschäftsjahr geprägt. Dass das Ergebnis der Unternehmensgruppe dennoch zufriedenstellend ausgefallen ist, ist einem guten Produktmix und einer Ausweitung der Geschäftstätigkeit in vor- und nachgelagerte Prozesse zu verdanken.

Das Jahr 2016 wird von Maßnahmen geprägt, die dem weiteren Wachstum der S+C Gruppe dienen. Es gilt, die erweiterten Kapazitäten in den ausländischen Werken auszulasten. Die Einführung eines neuen Manufacturing-Execution-Systems (MES) am Stammsitz der Unternehmensgruppe wird die komplexen Betriebsabläufe unterstützen und vereinfachen. S+C stellt sich auf anhaltend schwierige Zeiten ein. Der niedrige Rohölpreis schlägt weiter auf die Investitionsfreude der Branche durch. Ersatzinvestitionen werden verschoben und über neue petrochemische Anlagen wird derzeit kaum gesprochen. „Die abkühlende Konjunktur im Bereich Petrochemie hat uns dazu veranlasst, unsere ambitionierten Ziele für 2016 nach unten zu korrigieren“, erläutert Schmidt-Krayer.

Über die aktuellen Tarifverhandlungen ist Schmidt-Krayer entsetzt: „Die Tariflöhne in Deutschland sind seit 2000 um etwa 50 Prozent gestiegen, so stark, wie in kaum einer anderen Branche. Mit der aktuellen Forderung von 5 Prozent Lohnerhöhung setzt die IG Metall kein Zeichen für die Arbeitsplatzsicherung in Deutschland“.

Weltweit beschäftigt die Schmidt + Clemens Gruppe über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Deutschland etwa 600) und produziert neben dem Stammsitz in Deutschland in Spanien, Großbritannien, der Tschechischen Republik, Malaysia und Saudi-Arabien.

 

Die Veröffentlichung ist honorarfrei. Belegexemplar erbeten. 

 
 

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