Pressemeldung

03.12.2018 – Kategorie: Pressemitteilungen

SCHMIDT + CLEMENS SCHLIEßT ZUKUNFTSVERTRAGIG Metall und Edelstahlspezialist einigen sich

Der Lindlarer Edelstahlspezialist Schmidt + Clemens (S+C) hat am heutigen Tag einen Zukunftsvertrag mit dem Betriebsrat am Standort Lindlar und der Industriegewerkschaft Metall geschlossen.

„Wir müssen im internationalen Wettbewerb bestehen und unsere Kostenstruktur entsprechend anpassen“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter, Jan Schmidt-Krayer. „Unser klares Bekenntnis zum Standort Deutschland können wir aber nur halten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“ Anfang Februar diesen Jahres hatte der Tarifabschluss S+C hart getroffen, bedeutete dieser doch für die nächsten zwei Jahre eine jährliche Mehrbelastung von über 4 Prozent.

Über mehrere Wochen hinweg wurde der heute unterzeichnete Vertrag zwischen S+C, dem Betriebsrat und der IG Metall verhandelt. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, ist sich S+C-Geschäftsführer Dominic Otte sicher. „Bei allen Verhandlungen zwischen den Vertragsparteien standen immer die Mitarbeiter im Vordergrund. Ein fairer und motivierender Umgang miteinander ist uns sehr wichtig“.

Im Vorfeld einer Betriebsversammlung wurde der zukunftsweisende Abschluss von den Vertragsparteien unterzeichnet und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von S+C vorgestellt. Der nun ausgehandelte Vertrag hat eine Laufzeit bis 2024 und stellt auch eine klare Zustimmung zur Strategie des Unternehmens dar. „Neben nachhaltigen Kosteneinsparungen und einer fairen, motivierenden Entgeltstruktur im gewerblichen Bereich wurden nun auch feste Spielregeln für Investitionen am Standort vereinbart“, ergänzt S+C Personalleiter Ralf Welters. Weitere Leistungen von S+C, wie Akademie, Kantine, Kindergarten und Gesundheitsmanagement wurden ebenfalls in den Vertrag aufgenommen. So wird S+C beispielsweise die Anzahl der jährlich einzustellenden Auszubildenden um 30 Prozent erhöhen.

„Mit den heute vorgestellten Ergebnissen sind wir sehr zufrieden“, freut sich Thomas Geilhaupt, Betriebsratsvorsitzender bei S+C. „Neben einer Beschäftigungssicherung für Teile der Belegschaft konnten wir eine Beschränkung der Leiharbeit vereinbaren. Ein Austritt aus der Tarifbindung ist damit auch vom Tisch.“ Und der erste Bevollmächtigte der IG Metall in Gummersbach, Werner Kusel ergänzt: „Die Verhandlungen mit S+C waren stets geprägt von Hochachtung und gegenseitiger Wertschätzung. Das Ergebnis ist richtungsweisend und zeigt, dass mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit Vieles, auch unter den geltenden tarifvertraglichen Regelungen, erreicht werden kann“.

Schmidt + Clemens beschäftigt weltweit etwa 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 560 am Stammsitz in Lindlar. Zur Unternehmensgruppe gehören Unternehmen in Spanien, der Tschechischen Republik, Malaysia, Saudi Arabien und den Vereinigten Staaten von Amerika.

 

 

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